Laufen: Ich kann’s noch

Mit pinken Laufsocken ging es diese Woche nach fast zwei einhalb Monaten Verletzungspause wieder in kleinen Laufschritten los.

Für andere mag joggen an sich eine Qual sein und die Runde um den Block schon an der ersten Ecke beim Bäcker enden. Für mich waren die ersten 500 Meter im Laufschritt zum lockeren Aufwärmen nach so langer Zeit Augen öffnend. Erleichternd und irgendwie auch wiedergutmachend. Denn, ich wäre gerne noch ein bisschen weiter gelaufen.

500 Meter…
…und bei jedem Schritt habe ich hinein gehorcht in meinen Körper und an mein linkes Sprunggelenk. Wie fühlt sich Vorfußlauf an? Sollte ich lieber möglichst mittig auftreten, um das Gelenk und die Bänder zu sehr zu belasten? Bin ich zu schnell? Oder kann ich noch schneller? Und so fühlt sich das also an, wenn man in eine Kurve abbiegt, erst langsamer wird und dann wieder schneller antritt. Wie sieht es mit sprinten aus? Ist mein Lauf eigentlich gleichmäßig? Und habe ich überhaupt die richtigen Schuhe an?

Eine spannende Erfahrung, sich langsam wieder an etwas zu gewöhnen, sich in Langsamkeit zu üben und jeden kleinen Fortschritt feiern zu können. Ich lerne „meinen“ Sport erneut kennen und bin sehr froh, dass ich ihn immer noch liebe.

 

 

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