Lebensmotto

Ich habe eben aus Spaß „Motto“ in das Google-Suchfeld eingegeben. Das Suchergebnis von Wikipedia finde ich dabei höchst kurios und möchte es den Lesern nicht vorenthalten:

Motto
…leitet sich offenbar aus dem Lateinischen von „muttum“ ab, was so viel heißt wie „Murmeln“ oder „Grunzen“). Die Literatur versteht unter „Motto“ einen meist knappen Leitgedanken, der einer größeren Schrift vorangesetzt wird. Ein „Motto“ – also ein Leitspruch findet sich oft auch in der Politik wieder und wird so zu einem „Wahlspruch“, der die Ansprüche einer Person oder Partei formuliert. Eingedeutscht ist auch der „Slogan“ (aus dem Englischen) ein Synonym für „Motto“. Und zu guter letzt wird auch ein „Schlachtruf“ als „Motto“ empfunden, ein Ausruf einer angreifenden Gruppe.

Ob wir Wikipedia glauben dürfen bzw. sollten oder nicht muss jeder selbst entscheiden. Als Orientierung finde ich diese erste Definition gar nicht übel. Ähnlich gut erläutert es auch Duden.de

Dabei weiß wahrscheinlich jeder für sich selbst – auch ohne neunmalkluge Definition – wie er zum Leben gestellt ist, welcher Slogan oder Claim über dem eigenen Helden-Ich schwebt und einen stets begleitet. Manche tätowieren sich das dann gern auf den Körper, mal sichtbar, mal versteckt. Andere kritzeln diese heiligen Worte zumindest aufs Mäppchen oder digital in das Coverfoto ihres Facebook-Profils.

Catie’s Claim(s)
Ich selbst habe ehrlich gesagt mehrere Lebensmottos oder „-motti“ – manchmal Lebensphasenmottos, manchmal Situationsmottos, wie „Endlich Freitag“,  „Keep calm and curry on“ (ja „curry“ on ^-^) oder auch „create or die“. Würde ich sie alle auf meinen Körper tätowieren, hätten die Leute viel zu lesen. Eins davon steht seit heute zumindest auf meinem Mitgliedsfoto in der CrossFit Sankt Pauli Box: „Soak up the atmosphere“ begleitet mich auf Reisen, ist mein persönlicher Schlachtruf beim Marathon, bei Präsentationen oder auch bei Ikeabesuchen und natürlich auch bei teuflischen Workouts, die 81 Burpees oder andere (gut gemeinten) Gemeinheiten umfassen. Diese Energie in der Box – fucking great!

Und das ist die Geschichte dahinter:
Als ich vor einigen Jahren (ich glaube es war 2008) mit Freunden in Marokko war, war „soak up the atmosphere“ unser damaliges Reisemotto. Um uns herum wimmelte und wuselte es, die Reizüberflutung auf den Souks war unbeschreiblich, der Andrang auf uns Backpacker mehr als anstrengend. Eines Nachmittages saßen wir einfach in einem Park – und beobachteten das Geschehen um uns herum. Es ging plötzlich nicht mehr darum zu Sehenswürdigkeit XY zu kommen – die Sehenswürdigkeiten waren doch überall. All das fremde Alltägliche war sehenswürdig! Ein lehrreicher Moment!

Und wo wir schon bei Erkenntnissen sind:
Man wird nicht jünger, aber immer stärker! In diesem Sinne: Ich freu mich auf die 30!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s