Ich so beim Webmontag Hamburg…danach

Fotograf: Martin Wozenilek

Fotograf: Martin Wozenilek

Tatort:
Webmontag Hamburg, Bigpoint HQ
Tatzeit:
Montag, den 26. August 2013 zwischen cirka 19-22 Uhr
Zeugen:
Ja, viele – ca. 130 vor Ort, Männer wie Frauen schätzungsweise ab 20 Jahren mit mittlerer bis hoher Web-Affinität (siehe Xing-Gästeliste) sowie Fotokameras, Smartphones und ein Videoaufnahmegerät
Motiv:
1.) Vortrag zum Thema des Abends „Blogger“ und Präsentation des „JDB MEDIA BLOGGER RELATIONS KODEX“ – eingebettet in einen Beziehungsratgeber.
2.) Unterstützung der regionalen Veranstaltung „Webmontag Hamburg“, der – laut Organisatoren (Kristin Oldenburg und Rene Sasse) – allergrößte Webmontag Deutschlands.
Tatwaffe:
Powerpoint und Stimme (vor Ort Präsenz) sowie Karteikarten
Mittäter/innen:
Kristin Oldenburg und Rene Sasse (Organisatoren des Webmontag Hamburg) – sie hatten mich als Speakerin eingeladen
und meine Arbeitskollegen aus dem JDB MEDIA Social Media Team
sowie drei weitere Speaker, Reinher KarlTilo Timmermann und Martin Fuchs, die zum Thema des Abends „Blogger“ je einen Vortrag vorbereitet hatten

Tathergang:
Zunächst hatte ich auf E-Mail Einladung von Rene Sasse, als Speakerin beim #wmhh aufzutreten, irritiert reagiert. Ob er wirklich mich anschreiben wollte, hatte ich zurück gefragt. Ja doch, so bestätigte er. Es würden händeringend wissensteilende Frauen fürs Podium gesucht.
Nach langem Überlegen, ob und mit welchem Thema ich mir einen Auftritt vorstellen könnte, schlug ich vor, etwas über Blogger Relations zu erzählen – einer noch jungen Kommunikationsdisziplin, mit der ich mich berufsbedingt bereits gut auskannte.
Meine Kollegen und ich hatten in den letzten Monaten einen Kodex erarbeitet, mit dem wir unser Selbstverständnis zum Ausdruck bringen möchten. Dieser Kodex dient gleichzeitig auch als Selbstschutz vor fragwürdigen Kommunikationsmethoden sowohl in der Zusammenarbeit mit Unternehmen als auch mit Bloggern.
Das eigentlich Vortragsthema hatte ich schließich einige Tage zuvor definiert und in den folgenden Tagen und Abendstunden sowie am sonnigen Wochenende akribisch in das Computerprogramm Powerpoint bildhaft und textarm eingepflegt. Neben dem Verfassen und Einstudieren einer Storyline sowie von Präsentationskarten als Hilfestellung, die ich am Ende nur improvisiert wiedergab, hatte ich mir  Gedanken über mögliche Zeugen-Fragen und -Reaktionen gemacht und mich dann wiederum versucht  von ihnen zu lösen, um die Tat möglichst gelassen zu beschreiten.
Hätte ich im Vorfeld gewusst, dass ich vor einer hellen Leinwand und hinter/neben einem hellen Rednerpult agieren werden würde, hätte ich ein andersfarbiges Oberteil gewählt.
Nach Ankunft am Tatort und Erkundung der Räumlichkeiten sowie Kennenlernen der weiteren Speaker des Abends, trank ich eine Cola und hielt Ausschau nach meinen Kollegen, die am Tathergang maßgeblich beteiligt waren.
Kurz vor Betreten des Rednerpodiums wurde ich „verkabelt“ – mir wurde ein Mikrofon angelegt, damit auch alle rund 130 Gäste in den Genuss meiner von einer Erkältung geplagten Stimme zu kommen.  Als der Applaus für meinen Vorredner ertönte,  griff ich nach meinen Präsentationskarten und betrat das Podium um ca. 19:45 Uhr. And the rest is history.

Abschlussplädoyer
Ja, ich bekenne mich zu dieser Tat und den damit getätigten Inhalten.
Eine solche Horizont und Netzwerk erweiternde Erfahrung kann ich jedem zukünftigen Täter Webmontag-Speaker nur wärmstens empfehlen.
Mir persönlich brachte es eine weitere Praxiserfahrung in Sachen Präsentieren und Umgang mit Publikums-Feedback. Ich lernte noch mal andere Perspektiven auf das Thema „Blogger“ kennen, notierte mir Fragen und Themenansätze zur weiteren Vertiefung meines Wissens.
Anschließend fuhr ich leicht beflügelt mit meinem türkisen Velo von dannen (und ich hatte wirklich nur 1 Bier).
Natürlich emfehle ich den Webmontag auch weiterhin den Zuhörern, die sich immer zahlreich anmelden und Interesse an den Themen haben – aber sicher auch einmal über das digitale-Handtuch-Legen nachdenken sollten.
Aber dazu an anderer Stelle einmal eine andere Feldstudie.

Alle Vorträge des Abends wurden aufgenommen und sind online abrufbar.
Fotos des Abends stammen von Martin Wozenilek.

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