Urbanathlon 2013 – und ich das zweite Mal dabei.

„Warum tust du dir das?“, ist die Frage, die ich in letzter Zeit sehr oft gehört habe. Dabei ging es mal nicht um meinen Agenturjob – für viele auch unvorstellbar, aber das soll/kann Thema einer anderen Feldstudie sein. Es ging bei dieser Frage in den letzten Tagen um meine erneute Teilnahme beim Men’s Health Urbanathlon. Dabei handelt es sich um einen in diesem Jahr 12km-langen Hindernisslauf mit 13 Hindernissen sowie 1.000 Treppenstufen (davon die meisten tatsächlich abwärts) und 250m Höhenmeter, was für einen Stadtmenschen wie mich und gerade auf so einem Parcours reichlich ist. Letztes Jahr waren es „nur“ 11km und 12 Hindernisse.

12 Kilometer sind für viele schon ein Grund, zu kapitulieren. Und dann auch noch auf unterschiedlichem Untergrund – viel Kopfsteinpflaster, Asphalt, Schotter, Sand…gepaart mit Hürden, wie dem „Urban Jungle“ (einem 10 Meter langen Gerüst, zum entlang hangeln) oder der Halfpipe auf etwa der Hälfte der Strecke. Fies waren in diesem Jahr die Container kurz vorm Ziel…da war ich auf Gentleman-Hilfe angewiesen und bekam sie auch – gleich doppelt. Dass ich dieses Jahr selbst Hilfe leisten konnte, macht mich auch ein bisschen stolz. Die Halfpipe hatte ich so eben erklommen, als ich hinter mir den nächsten Urbanathleten wahrnahm, dem ich schnell meine Hand reichte, um ihm auf das Hinderniss zu helfen. Ich weiß noch genau, was er sagte: „Vielen Dank, Mann“.  Muss wohl untypisch für eine Frau sein, dass sie einem Mann hilft – deswegen wohl diese verbale Verwechslung. Egal.  Das Geben und Nehmen – die sportliche Fairness – genau das macht dieses Rennen aus (wie wahrscheinlich andere Hindernissläufe auch).

Andere gehen Samstag nachmittags shoppen – sorry, da sage ich doch „warum tut man sich das an?“. Und viele werden sagen: „Weil es Spaß macht“. Genau diese Antwort gebe ich auch, wenn ich von meiner Teilnahme am Urbanathlon spreche – oder von Halbmarathon,  Marathon…. Es macht mir Spaß!

Kurz und knapp also: Ich mache das aus Spaß.

Das Empfinden von Spaß ist natürlich bei jedem anders – deswegen ja, die häufig entsetzten Gesichter, wenn ich von Läufen dieses Kallibers spreche. Spaß ist ja ganz subjektiv. Aber so lange ich ihn beim Laufen, Klettern, Springen, Hochziehen, Kriechen, Schwitzen, Hände abklatschen, ins Ziel einlaufen empfinde, werde ich weiterlaufen, -klettern, -springen…🙂  Ich verspreche, ich werde die Shopper dabei nicht behindern und in ihrer Spaßaktivität einschränken. Das meine ich Ernst!

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