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Hallo Social Media Week 2013, Tschüss Social Media Week 2013…

…was waren das nur für fünf Hashtag-erfüllte Tage? Über 160 Sessions fanden allein in Hamburg statt und behandelten diese abstrakte mal digitale, mal analoge soziale Medienwelt. Oh wunderbares Internet, welch wahrhaftiges Themenspektrum hast du uns beschert, das jeden teilhaben lässt.

Jeden?

Nun, jeden, der sich irgendwie mit diesen Online-Medien beschäftigt. Die ganzen Offliner aber tangiert das (allzu oft) nicht mal peripher. Zu Hause hat immer noch nicht jeder verstanden, was ich da eigentlich mache. …Mutti, Vati…ich mache was mit diesen sozialen, also modernen Medien. Ja, auch Facebook und Twitter. Ja, auch viel in diesem Internet. Nein, das ist nicht da Gleiche, gehört aber zusammen. Ähm…nein, wir treffen uns nicht in Chatrooms. Wir treffen uns in echt. Also in der Realwelt. Nein, das ist keine Lan-Party und wir essen nicht (nur) Pizza, Chips und andere fettige Sachen.

Wer sind diese Social Media Menschen?
Personen ohne a) Passion für Social Media und/oder b) Berührungspunkte mit Social Media verstehen immer noch sehr wenig von Social Media. Personen, die a) Passion für Social Media und/oder b) Berührungspunkte mit Social Media haben, werden häufig als Nerds gesehen. In meinen Augen hält sich der Nerd-Anteil (in Karohemden, Beaniemützen und gigantisch-berahmten Brillen) allerdings in Grenzen. Die Social Media Gesellschaftsgruppe ist bunt, global verbreitet & vernetzt. Mit einer Selbstverständlichkeit bewegt sie sich fingerwischend über intelligente Mobilgeräte durch die Kanäle, sonnt sich in blauschimmernden LED-Licht und wortjongliert über Content, Virals, Digitalismus, Interaktion, Reach, Dialog, ROIs, Datensicherheit, Leistungsschutzrecht, Hacking, 140 Zeichen, Clashes of Interests und so weiter und so fort. Die Meinungen, Maßnahmen und Wissensstände sind vielseitig. Und das ist erst ein mal sehr gut! So nehmen immer mehr Personen an Social Media teil, erweitern das Social Media Know-How und finden Anknüpfungspunkte an die „Nicht-Social Media Welt“.

Erwartungshigh
Um es mal ganz hip zu sagen: „Social Media is bringing the online offline.“ In meinen Augen stand die diesjährige Social Media Week ganz im Zeichen der Zusammenkunft von Online & Offline. Gespräche und Treffen in Realräumlichkeiten mit Leuten unterschiedlichen Auffassungen und auch Erwartungen. In punkto Erwartung hatte es manchmal den Anschein, als wären diese extrem hoch und konnten viel zu oft nicht erfüllt werden. Hier beziehe ich mich auf die Meinung derjenigen, die enttäuscht von Sessions berichteten und sagten, ihnen hätte der Mehrwert gefehlt. Kritisiert wurden zudem irreführende Titel, schlechte Retorik und fragwürdige Einstufung von Levels. Nun mag es sein, dass die Erwartungen an die zweite Social Media Week in Hamburg, nach 2012, extrem hoch waren. Hatten sich die Teilnehmer mehr News über neueste Technologie, Apps, Netzwerke oder Richtlinien erhofft? Eine geballte Newswelle konnte man in meinen Augen in diesen 5 Tagen eigentlich nicht erwarten. Die News finden doch jeden Tag statt. Sie warten nicht auf die Social Media Week, um publik gemacht zu werden. Das tägliche Rauschen auf den Kanälen bringt doch ständig Neues – die Week aber brachte vor allem den geballten direkten Austausch. Die geballte Ladung Netzwerken. Endlich mal die Leute offline treffen, die sich online immer so viel zu sagen haben gepaart mit denjenigen aus Politik, Wirtschaft und Kreativwelt. Und denjenigen, die dank der Social Media Week den nötigen Buzz kriegen, um durchzustarten.

Mein persönliches #smwhh-Fazit
Was „meine“ gewählten Veranstaltungen betrifft, kann ich nur sagen: Glück gehabt! Jede Session war beeindrucken, inspirierend, mehrwertig. Dazu gehören auch die beiden „eigenen“ Sessions – mitorganisiert & mitkonzipiert – der „Clash of Interests“ über Blogger Relations sowie die Premiere von Sofar Sounds in Hamburg. Ich sprach endlich mit Leuten, die mir bisher nur auf Twitter folgten oder andersrum und lernte viele neue Leute kennen. Ich lauschte toller hausgemachter Musik unglaublich begabter Musiker und ich sammelte Ideen für zukünftige Projekte, beruflich wie privat.

Besonders gelohnt hat sich die Weltreise in die Zukunft des Journalismus mit Amrai Coen und Caterina Lobenstein auf dem Podium. Weiterhin online zu sehen sowie im Nextmediablog. Unerwartet gut fand ich außerdem mein Kennenlernen mit dem Startup Yumwe, dessen Ziel es ist, über das Kochen Menschen zusammen zu bringen. Gemeinsam kochen, gemeinsam essen und gemeinsam über den Tellerrand zu blicken trifft m.E. einen aktuellen Zeitgeist. Eine Kochsession in meiner kleinen aber feinen Küche findet sicher auch bald statt. Darüber hinaus versuchte ich über Livestream einige Sessions zu verfolgen, sofern sie stattfanden und sofern mich das allzuoft klingende Telefon ließ. Zum Glück sind diese Sessions auch im Nachhinein online zu finden und so werde ich mich noch eine Weile mit der Social Media Week 2013 beschäftigen.

Spätestens bis zur re:publica bin ich durch😉.

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