Tschüss 2012

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Ich bin froh, dass die Mayas mit ihrem prophezeiten Weltuntergang falsch lagen. Mir wäre ein Weihnachtsfest, wie jedes Jahr, entgangen, ein Berg an Geschenken, ein von Mutti gepacktes Fresspaket für die Tage zwischen den Jahren und natürlich die Party des Jahres: Silvester!

Mir wäre die Chance genommen, weitere Feldstudien durchzuführen, die Menschen zu beobachten und meine Schlüsse über ihr öffentliches Verhalten zu ziehen. Silvester darf da als Studienanlass nicht fehlen. Auch heute werden die Gross- und Kleinstädter Einkäufe erledigen, bis die Ladentore schliessen, Böller in allen Grössen und Formen und Knallstärken werden kurz entschlossen eingetütet, weil man doch nicht drauf verzichten mag und die bösen Geister irgendwie vertrieben werden müssen, es wird noch mal richtig viel gegessen, als hätte es noch nicht genug gegeben – Völlerei-Böllerei-Feierei! Heieiei…

Natürlich bin auch schon sehr gespannt, auf die Gespräche heute Abend: ob wir gemeinsam auf 2012 zurück blicken, was wir vom neuen Jahr erwarten, ob wir etwas erwarten und wie es um die Neujahrsvorsätze steht. Die meisten Menschen, die ich hierzu in den letzten Tagen beiläufig befragt habe, sagten – zu meinem Erstaunen -, sie würden sich nichts daraus machen. Man würde die Vorsätze eh nicht einhalten und was würde es bloß bringen?

Ich bin absolut pro-Neujahrsvorsatz (und contra-Böller). Ich finde es gut, sich Ziele zu setzen, auf etwas hinzuarbeiten und dann irgendwann – spätestens beim nächsten Jahreswechsel – Bilanz zu ziehen. Hat man es geschafft? Was hat man geschafft? Wie hat man es geschafft? Will man damit weiter machen oder setzt man sich ein neues Ziel, erfüllt man sich einen anderen (Kindheits-)Traum oder erfüllt man jemand anderen einen Traum?

Mein Neujahrsvorsatz soll noch ein Geheimnis bleiben, wurde aber bereits am 20. November gefasst (siehe dazu @DrSmirks Tweets). Manchmal muss es eben nicht Silvester sein, wenn man sich etwas fürs neue Jahr vornimmt und auch nicht der 1. Januar, um das Ziel (sofort) zu erreichen! Ich persönlich freue mich immer auf das neue Jahr – trotz oder wegen der wiederkehrenden Routine. Der Mythos von Neuanfang darf mich ruhig begleiten, ich habe nichts dagegen.

Ich wünsche allen, die hier ab und an vorbeischauen, einen guten Start ins neue Jahr, neue Ziele, Erkenntnisse und Entdeckungen! Danke an alle, die mir ein wirklich tolles, kreatives und sportliches Jahr 2012 bereitet haben und freue mich aufs Nächste!

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